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Wohnüberbauung Spiserstrasse, Zürich

Studienauftrag 1. Rang

Die aktuelle Situation erinnerte uns an die Londoner Mews: kleine Hofhauszeilen entlang von privaten Fahrwegen im rückwärtigen Bereich grossbürgerlicher Reihenhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Die ungünstige Orientierung zwang uns jedoch, das städtebauliche Konzept der Mews um 180 Grad zu drehen und die Gebäude wie auch die Freiräume abzutauschen. Das Ergebnis ist eine dichte, urbane Überbauung, in der sämtliche Wohnung sowohl von einem interessanten Ausblick, einer guten Besonnung und einem attraktiven Aussenraum profitieren. Der Neubau besteht im Wesentlichen aus zwei verschieden hohen, parallelen Gebäudezeilen. Diese spannen einen gassenartigen Raum auf, der an den Enden durch zwei Querbauten zu einem Hof geschlossen wird. Im Erdgeschoss schaffen sechs grosse Durchgänge eine Verbindung zwischen Innenhof und Spiserstrasse. Die östliche Zeile hingegen ist bis zu 7 Geschosse hoch und stellenweise fast 20 Meter tief. Mit seinen vier grosszügigen, zentralen Treppenhäusern prägt dieser Hauptbau die organisatorische Struktur des ganzen Projekts. 

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